TIMSS-Übergangsstudie des Direktors des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung: Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule

Leistungsgerechtigkeit und regionale, soziale und ethnisch-kulturelle Disparitäten:
Zusammenfassung der zentralen Befunde



Vollständiger Text der Studie

Pressemitteilung der LEK NRW: Für eine zukunftsorientierte Bildung in NRW

Mit der Landtagswahl in NRW verbinden viele Bürger die Hoffnung auf eine Verbesserung der Bildung für die Kinder in unserem Bundesland.
Neben den Leistungsdefiziten insgesamt und der fehlenden Ausbildungsfähigkeit vieler Jugendlicher ist die systematische Bildungsbenachteiligung einzelner Bevölkerungsgruppen aus Sicht der Landeselternkonferenz (LEK NRW) in NRW ein Grund, das schulische Angebot und die Schulstruktur zu überdenken.
Die LEK lehnt ein Schulsystem ab, in dem erst neunjährige Kinder auf der Grundlage antiquierter Begabungstheorien auf hierarchisch gegliederte Schulformen verteilt werden. Wir wissen aus den internationalen Vergleichsstudien der vergangenen Jahre, dass in einem solchen System überwiegend die soziale Herkunft über die Bildungschancen der Kinder entscheidet. Die Einführung des G8 hat das Gymnasium noch mehr von den anderen Schulformen abgekoppelt, was der gewünschten Verbesserung der Durchlässigkeit entgegensteht.

Weiterlesen: Pressemitteilung der LEK NRW: Für eine zukunftsorientierte Bildung in NRW

Offener Brief an Ministerin Barbara Sommer: Positionspapier der LEK NRW zu "G8 und die Folgen"

In einem offenen Brief wendet sich die Landeselternkonferenz an das Schulministerium und fordert die Landesregierung auf, die Sorgen einer Vielzahl von Eltern im Zusammenhang mit G8 ernst zu nehmen und drängt auf eine baldige Klärung der im Brief zusammengefassten Fragen und Probleme im Interesse unserer Kinder.

Die vielen Rückfragen besorgter Eltern zur Schulzeitverkürzung und die anhaltende Diskussion um G8 hatten uns veranlasst, im Rahmen unserer Mitgliederversammlung einen Workshop zum Thema „G8 und die Folgen“ unseren Mitgliedern und interessierten Elternvertretern der LEK anzubieten. Die Ergebnisse diese Wokshops mit den Forderungen an das Ministerium finden Sie in unserem Positionspapier.



Positionspapier zu G8 und die Folgen

Antwort des Ministeriums (Winands) zum Positionspapier der LEK NRW

Neues Rückmeldesystem für Unterricht an allgemeinbildenden Schulen in NRW: Feedback-System SEfU "Schüler als Experten für Unterricht"

Zum 1. Februar 2010 wird allen allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I und II sowie den Berufskollegs das von der Universität Jena entwickelte - und in Abstimmung mit Lehrerverbänden für Nordrhein-Westfalen angepasste - Feedback-System SEfU "Schüler als Experten für Unterricht" zur Erprobung zur Verfügung gestellt.
Mit dem Schülerfeedbackmodell SEfU unterstützt das Ministerium für Schule und Weiterbildung Lehrkräfte bei der Reflexion und Planung des Unterrichts. Lehrerinnen und Lehrer können mit SEfU in eigener Verantwortung internetgestützt in ihren Klassen anonyme Befragungen zum Unterricht vorbereiten und durchführen. Die Nutzung des Systems ist kostenfrei. Der Zeitaufwand für die Durchführung beträgt ca. 20 Minuten, Lehrkräfte erhalten auf diese Weise von den Schülerinnen und Schülern wichtige Informationen über deren Wahrnehmung des Unterrichts und können diese Rückmeldungen in die Optimierung des Unterrichts einbeziehen und mit den Schülerinnen und Schülern über den eigenen Unterricht ins Gespräch kommen.
SEfU richtet sich an die einzelne Lehrkraft, die sich, wenn sie sich für SEfU entscheidet, in wenigen Schritten im Onlineportal anmelden kann. Es sind keine schulinternen Absprachen oder Entscheidungen des gesamten Kollegiums notwendig, um das Angebot zu nutzen. Jede einzelne Lehrkraft entscheidet selbst über die freiwillige Teilnahme.


SEfU-Online
SPIEGELOnline: Namenlos, nutzlos, sinnlos (Amtlicher Spickmich-Klon in NRW)

Anhörung im Schulausschuss des Landtags am 13.01.2010: "Elternmitwirkung stärken – Landeselternrat einführen"

Am 13.01.2010 fand eine Anhörung der Elternverbände auf Landesebene vor dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung (A14) des Landes NRW statt. Der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht die gesetzlich verankerte, gemeinsame Elternvertretung auf Landesebene vor.

Die Elternvertretungen sind als privatrechtliche Vereine organisiert; sie sind in den einzelnen Landesteilen sehr unterschiedlich repräsentiert und auch die finanzielle Ausstattung variiert erheblich. Während die Stadtschulpflegschaften auf kommunaler Ebene mit einer Stimme für die Eltern sprechen und damit die Möglichkeit haben, die Interessen von Eltern, Schülerinnen und Schülern gegenüber Verwaltung und Politik stark zu vertreten, führt die Zersplitterung der Elternvertretung auf Landesebene zu einer Schwächung des Einflusses der Eltern in schulpolitischen Fragestellungen. Die Erfahrung zeigt, dass die einzelnen Elternvertretungen gegeneinander ausgespielt werden und dabei die Interessen der Kinder und Jugendlichen als Gesamtheit aus dem Blick geraten.



zum kompletten Antrag (Drucksache 14/9423) [PDF]

Weiterlesen: Anhörung im Schulausschuss des Landtags am 13.01.2010: "Elternmitwirkung stärken –...